
Nachdem wir nun endlich seit Ende 2007 einen Balkon haben, kann ich mich hier diversen Experimentierfreuden widmen. Angefangen hat alles im Sommer 2008 mit selbstgezüchteten Chilis - die leider sehr verlausten. Also, nicht die Chilis selbst - das war den Läusen wohl etwas zu scharf ;-) - aber halt die Blätter der Pflanzen, was nicht wirklich lecker aussieht und natürlich auch die Pflanze selbst immer mehr zerfallen lässt.
Im Internet las ich dann, dass Läuse keine Tomaten mögen, was mich 2009 dazu bewog, neben die ebenfalls selbst gezogenen Chilis zwei Tomatenpflanzen zu stellen. Und in der Tat: es funktionierte: Mit Läusen hatte ich keine Probleme. Dafür wurden die Tomaten gegen Ende des Sommers von Weißfliegen heimgesucht. Gegen die kann man wohl nicht so wirklich etwas machen, höchstens recht frühzeitig die Blattunterseiten konttrollieren und alles entfernen, was da nicht hin gehört. Das dämmt wohl alles etwas ein. Aber gut, es war wie gesagt erst gegen Ende des Sommers, und ich hatte eben eine Erfahrung mehr.
Angeschafft hatte ich mir für 2009 auch eine Physalis, diese kleinen orangenen Früchtchen, die gerne auch mal an Drinks geheftet werden. Ich esse die recht gerne. Nachdem sie zu Beginn eigenltich recht flott wuchs, ging mir die Pflanze dann jedoch relativ schnell ein. Physalis sind recht empfindlich: ein bisschen zu viel Wasser oder zu wenig, etwas zu viel Wind, etwas zu wenig - und schon jammern sie. Das ist für meine "Garten"hände nichts: ich brauche Pflanzen, die auch mal etwas aushalten können.
2008 und 2009 schoss ich auch das ein oder andere Foto, fertigte allerdings keine konstante Beobachtung an. Ich will nun ab 2010 versuchen, das zu ändern. Mal schauen, ob es funktioniert.