Freitag, 8. Oktober 2011
Wieder einmal - Wie könnte es anders sein? ;-) - ein Frühstück im „Café Plüsch“. Anschließend fuhren wir nach Andernach, wo wir zunächst etwas bummelten. Dabei kamen wir u. A. auch an der Stadtburgruine vorbei. Unser schlussendliches Ziel war jedoch der Andernacher Geysir.
Vorweg gesagt: der ist toll, aber der Weg, zu dem man quasi gezwungen wird, ist unsymphatisch. Im sogenannten „Erlebniszentrum“ muss man zunächst das Museum über Geysire besuchen, bevor man auf das Schiff verladen wird, das einen auf die Halbinsel bringt, wo man schlussendlich den Geysir sprudeln sehen kann. (Was einem bis da hin schon mehr wie ein „darf“ vorkommt.) Unterm Strich gibt es über Geysire nicht gar so viel zu sagen und das Museum hat die grundlegenden Information doch extrem in die Länge gezogen und drängt einem manche Dinge auch unschön auf, ob man sie nun hören will oder nicht. In den letzten Tagen hatten wir uns ja mehrere Museen angeschaut oder an Führungen teilgenommen und im Vergleich zu denen ist aus meiner Sicht das Geysir-Museeum in Andernach nicht wirklich bereichernd, trotz all der modernen Technik, die sie einsetzen. Hier wird eher Geldmacherei und Protzerei betrieben, als wirklich viel geboten. Schade.
Der Geysir selbst ist jedoch schön, und der Herr, der vor Ort ein bisschen auf uns aufpasste, erzählte im Prinzip noch einmal alles in sinnvoller Form, was das Museum wie Kaugummi gezogen hatte, aber eben auf lebendige und symphatische Art, so dass es eine nette „Untermalung“ war.
Wieder zurück an Land stolperten wir über das „Bollwerk“, bevor wir zum „Alten Krahnen“ (das h ist korrekt) und zum „Runden Turm“ liefen. Noch ein bisschen Bummeln (groß ist ja auch Andernach nicht) und schließlich zurück nach Monreal, wo wir in ein diesmal proppenvolles „Stellwerk“ kamen. (Wochenende...) Da wir gestern kaum Hunger gehabt hatten, wollten dir Speisekarte diesmal intensiver testen, was wir dann auch taten. Fazit: Super lecker.