Samstag, 1. Oktober 2011
Bei unserer Ankunft um 10.10 Uhr wurden wir von unserem Vermieter vom Bahnhof abgeholt und zu unserer Unterkunft direkt in den Kern von Monreal gebracht. Das wäre nicht nötig gewesen, war aber natürlich sehr nett. Wir erhielten dort auch noch einen ganzen Stapel an Informationsbroschüren rund um Monreal und Umgebung, die wir gleich einsteckten und später beim gemütlichen Bewirtetwerden studierten.
Vorerst schauten wir uns aber erst einmal das Örtchen an (was schnell erledigt ist), tranken im „Café Plüsch“ etwas, besorgten uns in der Bäckerei ein paar Brötchen und erstürmten die Löwenburg. Der Weg da hoch dauert ca. 15 Minuten und ist nicht sonderlich knifflig zu bewältigen. Auf den noch stehenden Turm kann man hochklettern und hat dort eine nette Aussicht zum einen hinüber auf die Phillippsburg sowie natürlich auf Monreal.
Der Weg hinüber zur Phillippsburg - unser nächster Schritt - ist wiederum nicht sehr weit. Von dieser Burg ist kaum noch etwas vorhanden, auch nichts mehr zum hochsteigen, aber man hat eine Bank dort hingestellt, auf der wir uns dann erst einmal eine ganze Weile die Sonne auf den Pelz brennen ließen. (Das Wetter war bis einschließlich Mittwoch super, 25-28 Grad, trotz Herbst!)
Da hungrig kehrten wir zurück ins Dorf, wo wir uns bei „Arenz im Malerwinkel“ nieder ließen. Hier gibt es ausschließlich Flammkuchen verschiedenster Arten, jeder frisch gemacht, und dazu eine sehr nette Bedienung. Wer einmal in der Nähe ist, sollte auf jeden Fall einmal vorbei schauen. Wir kamen ins Gespräch mit einem anderen Paar und verplauderten die restlichen Stunden, bis wir schließlich müde ins Bett fielen.