Mittwoch, 5. Oktober 2011
Mööp! Nein, kein Frühstück bei „Café Plüsch“. Die haben Mittwoch nämlich Ruhetag. :-) Den passenden Kaffeestand meines Mannes füllten wir deswegen im „Café Brixius“ auf, bevor wir nach Mendig fuhren. Dort befindet sich der Lava Dome, oder etwas altertümlicher ausgedrückt das Vulkanmuseum. Im Museum erfährt man diverse Dinge rund um die Vulkane der Gegend, wie sie entstanden und was sie so alles mit der Erde anstellten und -stellen. Interessant war diesbezüglich auch der Zusammenhang mit dem nahe gelegenen Laacher See und vor allem die Säulenbildung in der Erde (heiße Lava trifft auf die Erde, wird langsam kalt, Risse bilden sich, die bis in die Erde hinein wachsen und dadurch Säulen bilden), die wir uns dann im Vulkankeller vor Ort anschauen konnten. Die Führung im Keller dauerte rund 50 Minuten und war recht interessant. (Wer es auch machen möchte: warm einpacken, da unten ist es kalt.)
Auch das nahe gelegene Restaurant der Vulkanbrauerei hat einen entsprechenden Keller, in den an manchen Tagen Führungen veranstaltet werden. Das Essen dort war sehr lecker, keine Touri-Durchgangsküche.
Wieder zurück in Monreal beehrten wir wieder „Arenz im Malerwinkel“ mit unserem Besuch. Später am Abend vernaschten wir dort natürlich auch noch einen Flammkuchen - die müssen schließlich getestet werden. :-)
In den vergangenen Tagen war bereits eifrig das Dorf am brodeln: In Monreal war 2009 „Der Bulle und das Landei“ gedreht worden, ein Fernsehfilm mit Uwe Ochsenknecht und Diana Amf. 2010 kam das Team wieder, um einen zweiten Teil zu drehen, und der wurde nun am heutigen Tag ausgestrahlt. Da das Dorf mitsamt einiger Bewohner und Häuser bei den Dreharbeiten mit einbezogen worden war, fieberten die Leute entsprechend mit. Schon die ganzen letzten Tage über und speziell heute waren wir gefragt worden, ob wir heute fernsehen werden. Nun konnten wir dem natürlich nicht mehr ausweichen - was soll man schließlich antworten, wenn man am nächsten Tag gefragt wird, wie man es fand? ;-) - und entsprechend schauten wir uns den Fim an. Es war schon witzig, die ganzen Orte aus dem Film zu kennen und auch zu wissen, was da in Wirklichkeit ist, sofern es abgeändert worden war. Im Frühjahr 2012 wollen die Leute übrigens zurück kommen und Teil drei drehen. Und nach der Ausstrahlung des ersten Teils erhielt das Dorf jede Menge Besucher, die den Film gesehen hatten und die das Örtchen nun einfach einmal besuchen wollten. Zuzüglich der gerade stattgefunden habende Auszeichnung des „Monrealer Ritterschlags“ [Video] könnte man glatt den Eindruck erhalten, dass sich das Dorf gerade zur Touristen-Metropole entwickelt. ;-)