
Das ist Hamlet; mit ihm fing alles an. Da ich eine Vorliebe für Teddybären habe, schenkte mir vor ein paar Jahren jemand einen: allerdings Marke „Ikea“, zum selber zusammenschrauben. Da ich damals noch nicht wirklich Ahnung vom Nähen hatte, geschweige denn eine Nähmaschine besaß, nahm ich den Bausatz über Weihnachten mit zu meinen Eltern, als ich sie besuchte, wo der Kerl dann in perfektem Teamwork entstand: meine Mutter und ich übertrugen die Vorlagen und schnitten die Teile aus, mein Vater nähte sie auf der Maschine zusammen. Die Weste habe ich dann aber ganz alleine gemacht.
Wirklich selbst erstellt ist der Kerl also eigentlich noch gar nicht. Er heißt übrigens Hamlet, weil ihn ein Freund des Hauses aufrecht neben ein Glas stellte, einen seiner Arme ausgestreckt (damit er sich am Glas „festhalten“ konnte) und er darauf hin aussah als wollte er sagen: „Sein oder nicht sein!“ Daraufhin haben wir ihn kurzerhand Hamlet getauft.

Als ich dann später selbst eine Nähmaschine hatte, übertrug ich die gleiche Vorlage noch einmal auf anderen Stoff und nähte die Arme und Beine an, statt sie mit beweglichen Gelenken am Körper zu befestigen. Daraus wurde nebenstehender, schlacksige Kerl.
Wie man sehen kann, ergibt sich daraus eine völlig andere Wirkung, sowohl durch die Gelenke, als auch durch den verwendeten Stoff.
Und schließlich noch ein ganz kleiner Teddy, nach einem anderen Schnittmuster, ebenfalls ohne bewegliche Gelenke.
